Forecheck – Episode 200 / Faßnacht & Fetzer #6

9 Gedanken zu “Forecheck – Episode 200 / Faßnacht & Fetzer #6

  1. Wenn eure genau 30 Minuten Sendung 50 Minuten lang ist, wirkt das etwas witzlos. Nehmt euch mal ein Vorbild an der Weisheit.

    Und wenn dann markiert wenigstens die Grenzen der 30 Minuten mit Kapiteln, wenn ihr schon sagt, dass man das Geschwätz ja überspringen kann.

      • Ach komm, so böse war das jetzt nicht gemeint. Ich habe mich aber auch ein wenig über einen tendenziell arroganten Ton geärgert, in dem vor allem du euer Publik gelegentlich patronised.

        Inhaltlich übrigens: ich finde den Politik Begriff des Kollegen Faßnacht etwas merkwürdig und eng. Wieso sollte denn irgendjemand Sportlern absprechen können, sich als politische Menschen zu der Gesellschaft und den sportlichen Institutionen zu verhalten? Und die Verantwortung für etwa die Lebensbedingungen der Arbeiter in Qatar fällt natürlich auf die Soortverbande, wenn sie mit diesem Staat zusammenarbeiten. Das wäre selbst dann war, wenn sie alles in ihrer Macht stehende tun würden. Da davon nicht entfernt die Rede sein kann also nur umso mehr. Und was das Argument betrifft, das Sportler unter einem Boykott leiden würden :mag sein. Aber shit happens. Und jedenfalls leiden versklavte Arbeiter und verwitwete Familien mehr.

        • Zunächst mal: vielen Dank für dieses weitere Format! Der Nichtfußball-Teil kann durchaus noch stärker werden; zum Fußball gibt es ja genügend anderes, u.a.den „normalen“ forecheck.

          Zum Inhalt des letzten podcasts: was die moralischen Ansprüche an kommerzielle und internationale Sportveranstaltungen angeht, kann man ja durchaus unterschiedlicher Auffassung sein. Die Aussagen von Oliver Faßnacht zu Katar/Menschenrechtsverletzungen ergeben aber schlicht keinen Sinn. Wenn ein internationaler Sportverband eine WM in ein Land mit, naja, ungenügenden Standards vergibt und faktisch seine eigene WM dort veranstaltet, ist es zunächst seine eigene Aufgabe dafür zu sorgen, dass dort alles sauber und korrekt abläuft. Wenn Faßnacht sagt, der Sportverband sei für Moral und Gesetz nicht zuständig, sondern die Politik (wer immer das ist: der Landrat von Miesbach, die Bundesregierung, die UN…) macht er es sich bzw. der FIFA zu einfach. Die FIFA hätte, wenn sie denn wollte, den viel größeren Einfluss, als jede politische Macht außerhalb Katars.

          • … der Sportverband sei für Moral und Gesetz nicht zuständig, sondern die Politik…

            @Gunther
            Danke für das Feedback.
            In meiner Erinnerung habe ich das so nicht gesagt . Aber vielleicht habe ich mich tatsächlich missverständlich ausgedrückt.
            Müsste es nochmal nachhören – leider fehlt mir dazu gerade die Zeit. Hole das nach.

            Aber: die nächste Folge steht schon an .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.